Essen und Trinken

Essen & Trinken in Mazedonien

Mazedonien ist geprägt durch die verschiedenen hier lebenden Ethnien, die jeweils eigene Kulturen haben und selbstständige Kulturräume bilden. Am prägendsten ist die ethnisch-mazedonische Kultur. Doch darüber hinaus gibt es ebenfalls eine albanische, eine türkische, eine Romani, eine serbische, eine bosniakische und eine walachische Kultur. Sie alle machen die kulturelle Vielfalt des Landes aus, die sich auch in der kulinarischen Vielfalt Mazedonien widerspiegelt.

Die Spezialitäten der mazedonischen Küche

Die mazedonische Küche zählt zur Balkanküche und ist geprägt durch die in den Hoch- und Flussebenen angebauten Getreide, insbesondere Weizen und Mais. Im Südosten des Landes kommt noch Reis hinzu. Wie für die Balkanküche typisch, war auch die mazedonische Küche über Jahrhunderte hinweg orientalischen und mediterranen Einflüssen ausgesetzt, die alle ihre Spuren hinterlassen haben.

Das wichtigste Zuchtvieh sind Rinder, Schafe und Schweine. Hinzu kommen Ziegen und Wild. Zu den bedeutendsten Fruchtsorten zählen Apfel, Aprikose, Birne, Feige, Kirsche, Melone, Wassermelone und Pflaume. Darüber hinaus wachsen ebenfalls Esskastanien, Haselnüsse. Mandelbäume, Walnüsse und insbesondere Trauben in Mazedonien. Die Gewässer Südwestmazedoniens sind äußerst reich an Fischen. Zu den dortigen Fisch-Spezialitäten zählen die Ohridforelle sowie der kleine Barbengründling.

Zu Essen & Trinken in Mazedonien gehören Vorspeisen wie Ayan, Pindschur und Torschi. Die bekannten Fleischspezialitäten beinhalten Hacksteak, Gulasch, Köfke und Sucuk. Sehr typisch sind zudem Eintöpfe aus Kartoffeln, Sauerkraut oder grünen Bohnen sowie gefüllte Paprika, Kohlroulade, Polenta und Bulgur. Hinzu kommen Backwaren wie Börek, Pita und Yufka und Desserts wie Baklava, Halva und Kadaifi. Eine bekannte Biersorte aus Skopje ist Skopsko pivo. Sehr beliebt sind auch verschiedene Weine.

Skopje ist das kulturelle Zentrum des Landes

Die Hauptstadt Skopje ist mit über 530.000 Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Landes und das kulturelle Zentrum Mazedoniens. Zu der hier gebotenen Kultur zählen unter anderem die größten Museen, Opern und Theaterhäuser Mazedoniens sowie zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen. Skopje ist seit jeher ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen, die alle deutliche Spuren in der Stadt hinterlassen haben.

Dies spiegelt sich in den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt und in den abwechslungsreichen kulturellen Veranstaltungen, die Skopje zu bieten hat. Darüber hinaus besitzt die mazedonische Hauptstadt ein reges Nachtleben und eine vielfältige Gastronomie mit zahlreichen unterschiedlichen Restaurants.

Ohrid ist für das rege Nachtleben bekannt

Das am gleichnamigen See gelegene Ohrid ist mit rund 42.000 Einwohnern zwar nur die achtgrößte Stadt des Landes, doch zugleich das wichtigste mazedonische Touristenzentrum. Die größte Stadt am Ohridsee ist bekannt für die gut erhaltene Altstadt, die Festung mit ihrem Rundblick über den See sowie zahlreiche sakrale Bauten wie Kirchen, Klöster und Moscheen. Doch die wichtigste Sehenswürdigkeit vor Ort ist der 1979 von der UNESCO zum Welterbe erklärte Ohridsee selbst, der mit einem Alter von mehreren Millionen Jahren zu den ältesten Seen auf der gesamten Erde zählt.

Während der Sommersaison verwandelt sich Ohrid in ein pulsierendes Zentrum mit einem regen Nachtleben. Dieses ist geprägt durch zahlreiche Cafés, Bars, Kneipen, Discos und Restaurants. Darüber hinaus ist die Stadt für ihre vielen Boutiquen bekannt. Im Sommer bietet Ohrid neben seinem bekannten Nachtleben viele Konzerte und Festivals sowie Vergnügungsparks. Entsprechend groß ist hier im Sommer der Besucheransturm.