Wandern

Wandern in Mazedonien

Der Balkanstaat Mazedonien ist ein hervorragendes Bergwanderziel. Der größte Teil des Landes ist von Gebirgen und Hügeln durchzogen. Fast 80 Prozent der Landesfläche bestehen aus Gebirgen, von denen die höchsten im Westen des Landes liegen.

Am höchsten sind mit 2764 Meter der an der Grenze zu Albanien gelegene Korab und mit 2764 Meter Höhe der Titov Vrv im ar Planina-Gebirge. Im Südwesten des Landes befindet zwischen Ohrid- und Prespasee das Galicica-Massiv und zwischen Prespasee und Bitola das Pelister-Massiv .

Wandern in den Nationalparks von Mazedonien

Diese Gebirge gehören zum Teil zu den drei großen Nationalparks des Landes. Von diesen umfasst der Nationalpark Mavrovo die schönsten Teile Westmazedoniens. Hierzu gehören die Berge Bistra, Korab, der südliche Teil des Schara-Massivs und der Stausee Mavrovo sowie einige Dörfer. Der Galicica-Nationalpark und der gleichnamige Berg trennen den Prespa-See und den Ohrid-See – die zwei größten Seen des Landes.

Der dritte Nationalpark Pelister und der gleichnamige Berg befinden sich im Gebirgsmassiv Baba. Der Pelister ist der kleinste Nationalpark Mazedoniens. Er ist gekennzeichnet durch seine riesigen Kieferbäume.

Die Hauptstadt Skopje und der Berg Vodno

Ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung in Mazedonien ist die Hauptstadt Skopje. Hier befindet sich nicht nur einer der zwei Flughäfen des Landes. Auch die Innenstadt lädt zu einem Stadtrundgang ein. Zu sehen gibt es in der Altstadt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie die Festung Kale, die Mustafa Pascha Moschee, den Flohmarkt Bit Pazar, das türkische Bad sowie die mittelalterliche türkische Steinbrücke.

Oberhalb von Skopje liegt auf den Berg Vodno das Dorf Nerezi mit der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Kirche St. Panteleimon mit ihren einmaligen Fresken. Von dort gelangt man mit der Seilbahn auf den Gipfel des 1066 Meter hohen Vodno und entlang des Bergrückens des Berges zur Matka-Schlucht mit ihrem Schmetterlingsreservat. Von dort aus eröffnet sich ein einmaliges Panorama auf den Schluchtenverlauf, den Stausee sowie die aus dem 14. Jahrhundert stammenden Klöster St. Nikola und St. Andreas.

Wandern am Ohridsee und im Galicica-Gebirge

Wandern in Mazedonien sollte unbedingt auch einen Besuch des Ohridsees und der dortigen Stadt Ohrid einschließen, die beide zum UNESCO-Welterbe gehören. In Ohrid lohnt sich eine Stadtbesichtigung durch engen Gassen mit den charakteristischen Häusern der Altstadt sowie ein Besuch einiger der vielen Kirchen der Stadt.

Natur pur bietet eine Fahrt entlang des östlichen Ufers des Ohridsees, durch den Galicica-Nationalpark Galicica hinauf zum auf 1630 Meter Höhe gelegenen Pass. Vom Pass aus ist es möglich, den mit 2254 Metern höchsten Gipfel des Galicica-Gebirges zu besteigen. Von dort aus bietet sich ein fantastischer Blick sowohl auf den Ohridsee als auch den Prespa-Sees Seen sowie auf die umliegende Gebirgslandschaft.

Wandern im mazedonischen Nationalpark Pelister

Zum Nationalpark Pelister gehört der gleichnamige Berg Pelister. Hier bietet sich eine Wanderung auf einem sogenannten „historischen Pfad“ bis zur auf 1632 Meter Höhe gelegenen Berghütte Kopanki an. Von dort führt Waldpfad über interessante Steinlawinen hinab. Bei dieser Gelegenheit lohnt sich ein Besuch des kleinen Nationalparkmuseums.